In ihrem »Lippischen Literaturarchiv« arbeitet die Lippische Landesbibliothek Detmold traditionell lippische Autoren auf. Das Hauptgewicht liegt auf Schriftstellern des 19. Jahrhunderts (Grabbe, Freiligrath, Weerth), für die fortlaufende Bibliographien erstellt werden. Im Falle Grabbes und Weerths handelt es sich um »echte Nachlässe«, also originäres Archivgut. Das Archiv ist zugleich Sammelstätte literarischer und wissenschaftlicher Nachlässe aus der Region (derzeit vierzig). Besonders hervorzuheben ist das »Grabbe-Archiv«, das von dem Literaturwissenschaftler Alfred Bergmann begründet und 1938 an die Landesbibliothek übergeben wurde. Es umfasst neben wertvollen Grabbeana unter andrem eine 13.000 Bände zählende Bibliothek aus der Grabbe-Zeit.