L wie Literaturatlas

Die frühesten Versuche, das literarische Westfalen »kartografisch« zu erfassen, wurden von dem Gelsenkirchener »Literaturallrounder« Hugo Ernst Käufer (geb. 1927) gestartet. Mitte der 1970er Jahre begann er die Anthologieserie »Sie schreiben zwischen »Moers und Hamm«, »Goch und Bonn«, »Paderborn und Münster« bzw. »Sie schreiben in Bochum« und »Sie schreiben in Gelsenkirchen«. Step by Step wurde die literarische Landkarte mit Namen besiedelt, die bis dahin allenfalls Insidern bekannt waren. 1992 erschien dann nüchterner und ohne Textproben der »Literatur-Atlas. Ein Adreßbuch zur Literaturszene NRW«. Nachschlagewerke dieser Art haben sich bewährt. Heute werden sie praktischerweise im Internet fortgesetzt: Hier ist die Datenbank »nrw-autoren-im-netz.de« zu nennen, die Autorinnen und Autoren auch ihren Wohnorten zuordnet. Eine ebenfalls ortsbezogene Datenbank bietet das Kultursekretariat Gütersloh unter http://www.kunstnetznrw.de/literaturnetz/ an. Auch der »Kulturatlas Westfalen« liefert Infos über Regionen und ihre Künstler (http://www.kulturatlas-westfalen.de).