Luise Küchler

Biographie

Geboren am 16. Februar 1902 in Osternburg-Neuenwege/Oldenburg als Tochter eines Lehrers. Schulbesuch in Wilhelmshaven-Rüstringen. Von 1921 bis 1923 Klavierstudium am Konservatorium in Sondershausen/Thüringen. Klavierlehrerin in Zetel. Seit 1930 Wohnsitz in Detmold, wo sie – mit Ausnahme eines Aufenthalts in Berlin von 1933 bis 1935 – bis zu ihrem Tod am 20. Mai 1982 lebte.

Selbstständige Veröffentlichungen

Wider Meer und Menschen. Roman. Berlin: Drei Türme 1934 – Erna und das Kirchenfräulein. Erzählungen. Lahr: Kaufmann [1935] – Der Kampf um den Höllenschlund. Liebesroman von der Waterkant. Berlin: Zeitschriftenverlag 1936 – Maria von Jever. Eine Regentin des 16. Jahrhunderts. Reutlingen: Enßlin & Laiblin 1937 – Sturm hinter dem Deich. Dresden: Mignon 1938-1940; Hamburg-Wandsbeck 1958 – Dat du min Schätzken bist. Niedersedlitz: Vaterhaus-1939/40, 1941 – Denk daran, daß Weihnachten ist. Die Sternsinger. Wuppertal: Buchhdlg. der Evang. Gesellsch. 1940 – Gretelein und die Weihnachtslichter. Erzählung. Gütersloh: Bertelsmann 1940; Gütersloh: Der Rufer [1946] – Liebe, Kies und Ackerduft. Roman. Darmstadt: Holzwarth 1941 – Die Lüders von Sielersand. Roman. Detmold-Berlebeck: von Engelhardt 1946 – Bunte Märchenreihe. Kinder-Erzählungen. Detmold: von Engelhardt 1947 – Die Weihnachtsglocken. Erzählungen. Gladbeck: Heilmann 1948 [Illustr.] – Der Sündenbock. Gladbeck: Heilmann [1949] – Über die blühende Heide. Roman. Hamburg-Wandsbeck 1941, 1950 – Es liegt an Antje. Roman. Castrop-Rauxel 1951 – Karo stiftet Freundschaft. Erzählungen. Lahr-Dinglingen: St. Johannis-Druckerei 1951 – Schicksal auf Vörland. Rosenheim: Truhe 1951 – Peter, der Palmenkönig. Erzählungen. Konstanz: Christl. Verlags-Anstalt 1951, 1954 – Ich habe dich gerufen. Erzählungen. Gladbeck: Heilmann 1952 – Nicht unterkriegen lassen, Theo! Erzählungen. Kassel: Oncken [1952] – Unerwartete Begegnung. Erzählungen. Wuppertal: Müller 1952 – … haben uns aufgemacht und bauen. Zur Einweihung der evangelischen Kirche in Wiedenbrück. Wiedenbrück: Evangel. Kirchengemeinde [1953] – Der Geist von Ehnemoor. Eine Erzählung aus unserer Zeit. Konstanz: Christl. Verlagsanstalt 1953 – Die Frau des Dietrich Fehners. Roman. Castrop-Rauxel 1953 – Wie die Rose die Mutter lehrte. Lahr-Dinglingen: St. Johannis-Druckerei [1956] – Im Urwald zu Neuzelbock. Wuppertal: Aussaat 1961.

Unselbstständige Veröffentlichungen in

Der Gemeinnützige 1922 – Der Nachbar. Ein illustr. Wochenbl. für Stadt und Land – Wandsbeker Hefte, Erzählungen für jung und alt – Welt und Haus – Für unsre Kinder. Ein Sonntagsblatt für die christliche Kinderwelt, Gütersloh: Der Rufer 1949, 56, Nr. 04, S. 18-19: Dienet dem Herrn mit Freuden.

Unselbstständige Veröffentlichungen über

Luise Küchler, Detmold, in: Die Lipp. Landesbibl. Detmold 1980, S. 15 – E. Fleischhack: Vom Unterhaltungsroman zur evang. Botschaft, in: Heimatland Lippe 1982, H. 3, S. 81-85; auch in: ders.: Zu Literatur und Dichtung Ostwestfalen-Lippes. Detmold 2000, S. 101-104; ders.: Luise Küchler. Lit. Schaffen im Dienste christl. Verkündung, in: Lipp. Rundschau vom 16.2.1982; ders.: Schriftstellerin Luise Küchler gest., in: ebd. vom 1.6.1982 – K. Nellner: Der Nachlaß Luise Küchler, Heimatland Lippe 1985, Nr. 6, S. 192-194 – E. Fleischhack: Vom Unterhaltungsroman zur evangelischen Botschaft. Zum 80. Geburtstag der Detmolder Schriftstellerin Luise Küchler, in: ders., Zu Literatur und Dichtung Ostwestfalen-Lippes. Detmold 2000, S. 101-104.

Nachschlagewerke

Lipp. Bibliogr., Bd. 1, 1957 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1952-1978 – Who’s Who in Literature? Bd. 1, 1978/79 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 9, 1984 – Klotz, Bd. 2, 1992 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 767, Sp. 432 – Dt. Bibliothek.