Biographie
Geboren im Jahre 1805 in Iserlohn als Sohn des Justizbeamten Franz Arnold Lecke. Nach dem Tod des Vaters musste er aufgrund beschränkter finanzieller Mittel das Jura- und Architekturstudium aufgeben. 1833 ging er nach München und erwarb sich hier einen Ruf als Lithograph und Porträtzeichner. Er starb 1858 in München.
Selbstständige Veröffentlichungen
Die Braut von Toledo. Lustspiel in fünf Aufzügen. München 1843 – Cadmor. Trauerspiel in fünf Aufzügen. München 1843 – Die neue Penelope. Lustspiel in vier Aufzügen. München 1843 – Die Basilika zum Heiligen Bonifatius in München und ihr Bilder-Epos mit seinen Episoden. Monographie. Mit 2 Stahlst. München: Rieger 1850. 41S. – Die bayerische Ruhmeshalle und die Colossalstatue Bavaria. Errichtet von Ludwig dem Ersten, König von Bayern. München: Wild 1850 – postum: Chronik der Stadt Iserlohn und ihrer wichtigsten Umgebungsorte. 12 Lfg. [mehr nicht erschienen]. Iserlohn: Bischoff 1862. 64S. (ULB Münster).
Herausgabe
Münchener Blätter für Kunst, schöne Literatur und Unterhaltung. In wöchentlichen Lieferungen mi artistischen und musikalischen Beilagen. Hg. und Red. 2 Jge. München: Wolf 1845f. (Bibl. SBPK Berlin, Bayer. SB München).
Übersetzungen
Freie Übersetzungen alter berühmter Kirchenhymnen. 2., verm. Aufl. München: Wild 1843. 132S. (StUB Köln).
Unselbstständige Veröffentlichungen in
Hermann 1823-1835; Phönix 1835-1837; Münchener Blätter für Kunst, Schöne Lit. und Unterhaltung 1845f.
Erwähnungen in
J. Mailinger: Bilderchronik der Stadt München. Bd. 2. München 1876, S. 209 – W. Schulte: Iserlohn. Geschichte einer Stadt. Iserlohn o.J. Bd. 2, S. 591 – A. Kracht: Die Künstlerfamilie Lecke. Folge 1: Franz Arnold Lecke, in: Der Märker 32, 1983, H. 3.
Bildnis
Fotogr. (StLB Dortmund).
Nachlass/Vorlass
Bestände außerhalb von Westfalen: 1. Bayer. SB München: 11 Briefe – 2. DLA Marbach (Cotta-Copierbuch): 3 Briefe von Georg von Cotta, 23.7.1847, 20.1.1848, 15.1.1849, jew. Stuttgart.
Nachschlagewerke
Nagler, Bd. 7, 1839 – Thieme/Becker, Bd. 22, 1928 – G. Bettge (Hg.): Iserlohn-Lexikon. Iserlohn 1987, S. 331 (August Kracht) – Dt. biogr. Archiv, Fiche 747, Sp. 249f.