Kurt Piehl

Biographie

Geboren am 6. Januar 1928 in Dortmund. Betonbauer. Ab 1943 aktiv bei den Edelweißpiraten. Zwei Verhaftungen. Von 1949 bis 1982 Arbeit in einem Baugeschäft in Bergkamen. Betriebswirt. Seit 1994 Wohnsitz in Stockelsdorf, wo er am 2. Januar 2001 starb.

Selbstständige Veröffentlichungen

Latscher, Pimpfe und Gestapo. Roman eines Edelweißpiraten. Frankfurt/M.: Brandes & Apsel 1983, 1984, 1998, 1994; Marburg: Dt. Blindenstudienanst. o.J. – Rebellen mit dem Edelweiß. Von den Nazis zu den Yankees. Roman eines Edelweißpiraten. Frankfurt/M.: Extrabuch 1985; Frankfurt/M.: Brande & Apsel 1988, 1992 – Schieber, Tramps, Normalverbraucher. Unterwegs im Nachkriegsdeutschland.  Frankfurt/M.: Brande & Apsel 1989, 1994 – Tatort: Baustelle. Wirtschaftswunder-Roman. Frankfurt/M.: Brande & Apsel 1994 – Die Geschichte eines Edelweißpiraten. Frankfurt/M.: Brande & Apsel o.J. – postum: Latscher, Pimpfe und Gestapo: Die Geschichte eines Edelweißpiraten 1. Frankfurt/M.: Brande & Apsel 2007.

Unselbstständige Veröffentlichungen in

Kling, Gerhard/Peuckmann, Heinrich/Woelki, Dietrich (Hg.): Noch einmal: Hoffnung. Für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Frankfurt a.M. 1988: Gerechtigkeit. Die Bombenhölle des 12. März.

Unselbstständige Veröffentlichungen über

Kurt Piehl. Skilled worker, in: U. Grauerholz: Surviving Memories. Young people between 1933 and 1949. A Goethe-Institut exhibition. Teacher’s manual. Houston: Goethe Institut 1997, S. 28-29 – L. Peuckmann: Lieber „latschen“ als stramm marschieren. Der Edelweißpirat und Schriftsteller Kurt Piehl, in: Jb. Kreis Unna 25, 2004, S. 73-74.

Erwähnungen in

C. Schulze: Etikettenschwindel. Die autonomen Nationalisten zwischen Pop und Antimoderne. Baden-Baden: Tectum Verlag 2017 – H. Schulz: Selbstbildnis eines Hautarztes. Bd. 2. Norderstedt: Books on Demand 2018.

Nachschlagewerke

Literatur-Atlas NRW 1992 – Kürschner: Dt. Lit.-Kalender 1998 – Dt. Bibliothek.