Biographie
Geboren am 24. April 1853 in Haardt an der Sieg (heute Weidenau, seit 1975 Stadt Siegen) als Tochter eines Feinmechanikers und Graveurs. Sie blieb unverheiratet und folgte ihrem Bruder Ewald Rübsaamen, einem Naturforscher, nach Berlin, wo sie ihn bei seinen Arbeiten unterstützte. Im Alter lebte sie in Hillnhütten bei Siegen, wo sie am 22. September 1922 starb.
Selbstständige Veröffentlichungen
Gedichte. Berlin: Concordia 1900. II, 102 S.
Unselbstständige Veröffentlichungen in
Moderne Kunst. Vierzehntagesheft-Ausgabe 15, 1902, S. 65: Theerosen. Gedicht ‒ Siegerländer Heimatkalender, Siegen [Ged.; Erz.] ‒ postum: A. Strohmeyr (Hg.): Windsbräute. Deutsche Lyrikerinnen. Leipzig: Reclam 2005, S. 15: Haben wir nicht etwas uns zu fragen?
Ausstellungen
Familie Rübsamen. Ewald Heinrich zum 100. Todestag. Kleine Galerie des Siegerlandmuseums 2019.
Unselbstständige Veröffentlichungen über
W. Güthling: Ewald und Rosa Rübsaamen. Im Dienste der Naturwissenschaft und der schönen Künste, in: Unser Heimatland 1955, S. 148-149.
Nachlass/Vorlass
Bestände in Westfalen: StA Siegen (Nachlass Rübsaamen): Briefe an Rosa Rübsaamen.
Bestände außerhalb von Westfalen: Theatermuseum Köln: Brief und 3 Ged.: Eia bobeia; D’r Kullebatsch und Spennleed an Ernst Moser, 22.3.1886.
Nachschlagewerke
Schrattenthal 1888 – Pataky, Bd. 2, 1898, S. 210 – Brümmer, Bd. 6, 6. Aufl. 1913 – Friedrichs 1981 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 13, 1992 – Nachw. zu Gedichtveröffentl. in Anth. im Archiv Kurt Rüdiger, Karlsruhe.