Pseudonym
Biographie
Geboren am 17. Juli 1908 in Siegen. Besuch des dortigen Realgymnasiums. Buchhändlerlehre in Siegen. Anschließend bis 1931 Buchhändler in Dortmund. Dann Theaterkritiker und Feuilletonredakteur der Westfälischen Landeszeitung. Von 1935 bis 1940 Chefdramaturg, stellvertretender Intendant und Spielleiter in Bochum. Von 1940 bis 1943 Leiter des Generalreferats für die Staatstheater in Wien. 1943/44 stellvertretender Direktor und Spielleiter am Deutschen Theater in Berlin und im Josefstädter Theater in Wien. 1946/47 Generalsekretär der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft. 1948/49 wieder Spielleiter und stellvertretender Intendant in Bochum. Danach Oberspielleiter am Landestheater in Detmold und ab 1951 am Stadttheater in Bremen. Er starb am 2. Juni 1970 in Bochum.
Selbstständige Veröffentlichungen
Der Krumme. Roman. 1932 – Klassisches und neues Drama. Festveranstaltung der Stadt Bochum zur Reichstheaterwoche vom 13.-20. Juni 1937. Bochum: Schürmann & Klages 1937 – Das Stadttheater Bochum. Spielzeit 1937/38. Bochum: Schürmann & Klages 1937 – Dramatiker der H.J. Sonderheft zur Theaterwoche der Hitler-Jugend. Bochum: Schürmann & Klages 1937 – Vom Drama unserer Zeit. Leipzig: Max Beck 1938 – Bis der Vorhang fiel. Berichtet nach Aufzeichnungen aus den Jahren 1940 bis 1945. Dortmund: Schwalvenberg 1947 [W. Th. Andermann] – Aktionäre des Himmels. Volksstück. 1953 – Moralitäten. Ein Lustspiel in fünf Akten. Frankfurt a. M. 1958 – War ich wirklich ein Hochstapler? Roman. Berlin: Herbig 1958; 2. Aufl. Berlin: Non Stop-Bücherei 1962 [Hans Peter Dorn] – Richard Strauss und seine Zeitgenossen. München: Langen-Müller 1964 – Wilhelm Oechelhaeuser, Begründer der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft. Ein Vortrag. Siegen: Stadt Siegen 1964 – Shakespeare in Deutschland. 1864-1964. Bochum: Dt. Shakespeare-Gesellsch. West e.V. 1964 [mit K. Brinkmann; Illustr.].
Herausgabe
Kleists Vermächtnis. Festschrift zur Kleist-Woche 1936. Leipzig: Beck 1936 – Hebbel-Festschrift. 1936 – Festschrift zur zweiten deutschen Shakespeare-Woche. Bochum 1937. Leipzig: Beck 1937 – W. A. Mozart. Wien: Verlag „Die Pause“ 1942 – Friedrich Hebbel. Leben und Werk in Einzeldarstellungen. Wien: Verlag „Die Pause“ 1942 – Das Spieljahr… Sammelband der Programmhefte der Spielzeit. Oldenburg: Oldenburgisches Staatstheater 1956 – 100 Jahre Dt. Shakespeare-Gesellschaft. 1964.
Unselbstständige Veröffentlichungen in
Westf. Landesztg. [Feuilletonred.] – H. Bender (Hg.): Junge Lyrik. o.O. 1960, S. 14-15: Spannt die Regenschirme auf. Ozeanreise.
Unselbstständige Veröffentlichungen über
W. Wenzel: Von den Literaten zu den Generalen. Die Spannweite der restaurativen Memoirenliteratur, in: Geist und Zeit. Zweimonatsschrift für Kunst, Literatur und Wissenschaft 1, 1956, 1, S. 131-137 [zu „Bis der Vorhang fiel“] – Walter Thomas gestorben. Mitarbeiter Saladin Schmitts. Berufsverbot, in: Ruhrnachrichten vom 6.6.1970.
Nachlass/Vorlass
Zum Nachlass: vgl. Lit. Nachlässe in NRW 1995 – vgl. Denecke/Brandis 1981.
Nachschlagewerke
Degener, 12. Aufl. 1955 – Kürschner: Theaterhandb. 1956 – Kosch, 2. Aufl., Bd. 4, 1958 – Kürschner: Nekrolog 1936-1970 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1304, Sp. 411-414 – Dt. Bibliothek.