Ahaus-Ottenstein

Johann Hast (1808-1852) war Lehrer in seinem Geburtsort Ottenstein. Unter anderem mit Eduard Michelis (1813-1855) begründete er das »Sonntagsblatt für katholische Christen«, das seit Mai 1842 in Münster erschien. weiterlesen

Ahaus und Stadtlohn

Das Westmünsterland, besonders die Gegend um Ahaus und Stadtlohn, ist Schauplatz von Annette von Droste-Hülshoffs (s. Münster-Nienberge u.ö.) Verserzählung »Die Schlacht im Loener Bruch«. weiterlesen

Ahlen

In Ahlen wurde um 1545 Heinrich von Staden geboren. Früh verwaist, kam er 1564 über Livland an den Hof Iwans des Schrecklichen in Moskau. Hier war er einer der wenigen Ausländer in der berüchtigten Leibgarde des Zaren. . weiterlesen

Ahlen-Vorhelm

»Mein Jugendparadies liegt in einer Ecke des Münsterlandes, recht im Herzen von Westfalen. Schon rückt von einer Seite die Industrie nahe heran mit ihren rauchenden Schloten, mit ihrem Lärm und Staub, aber noch ziehen die hohen Wälder eine schützende Wehr. Nach der anderen Seite hin ist es nicht weit bis zu den Heidestrichen mit ihren Einsamkeiten, ihren ernsten Föhrenbüschen und magern Äckern. weiterlesen

Altena

Von 1815 bis 1840 wirkte in Altena der Pfarrer August Ernst Rauschenbusch (*Bünde 1777 –†Altena 1840) (s. Schwelm). Bei seinen bibelhistorischen Studien lernte er den Münsterer Historiker Friedrich Kohlrausch (1780-1867) und den Iserlohner Theologen und späteren Berliner Oberhof- und Domprediger Gerhard Friedrich Abraham Strauß (1786 in Iserlohn geboren) kennen. weiterlesen

Altena-Dahle

In Dahle wirkte Johann Heinrich Hasenkamp (*1750 Tecklenburg-Wechte) von 1779 bis zu seinem Tode 1814 als reformierter Pfarrer und theologischer Schriftsteller. weiterlesen

Altenhundem

Nur ein einziges heimatbezogenes Werk hinterließ Heinrich Cordes (*1852 Altenhundem – †1917 Berlin), den Band »Sauerland, du Träumer« (1906). weiterlesen

Anröchte

Aus Anröchte stammt Karl Maertin (*1882 – †1934). Der Steinmetz und literarische Autodidakt ging 23jährig nach Berlin-Wilmersdorf und schloß sich dem Kreis der Brüder Hart (s. Münster, Tecklenburg) an.
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Arnsberg

»[…] die Gegend um Arnsberg ist die schönste, die ich je gesehen habe, selbst im Winter und verschneit ist sie schön.« (Karl Leberecht Immermann)

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Ascheberg-Herbern

Hermann Wette (Ascheberg 1857-1919), Arzt, Verfasser hoch- und niederdeutscher Lyrik und Prosa, war der erste Westfale, der dem Plattdeutschen den Zugang zur Literatur bahnte. Nach dem Schulbesuch in Münster und dem Studium in Bonn, Halle, München und Wien lebte er in Köln, Eisenach und Eberstadt. weiterlesen

Bad Driburg

Im Jahre 1796 meldeten sich illustre Gäste im Driburger Kurbad an. Die Flucht vor den Franzosen, die sich Frankfurt näherten, führte dazu, daß der junge Hauslehrer Fried­rich Hölderlin (1770-1843) und Wil­helm Heinse (1746-1803), Bibliothekar beim Mainzer Kurfür­sten weiterlesen

Bad Driburg-Alhausen

»Das ist dort hinter den Weiden, / Das Dörfchen treu und gut, / Der einzige Winkel der Erde, / Wo meine Seele ruht.«
»Ich war«, so erzählte Friedrich Wilhelm Weber (1813-1894) (s. Bad Driburg u.ö.) einem Freunde, »da ich Dreizehnlinden ernstlich zu schreiben anfing, kein junger Mensch ohne Gedanken, da war ich 57 Jahre alt […]
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Bad Driburg-Neuenheerse

Während ihrer Besuche im Paderborner Land unternahm Annette von Droste-Hülshoff (s. Münster-Nienberge u.ö.) Besuche in Abtei und Stift Neuenheerse. weiterlesen

Bad Driburg-Pömbsen

In Pömbsen besuchte Augustin Wibbelt (s. Ahlen-Vorhelm) mehrfach seinen Freund, den dortigen Pfarrer August Sommer. Gemeinsam mit dem Münsterer Sprachwissenschaftler Erich Nörrenberg (1884-1964), dem ersten Leiter des Archivs des »Westfälischen Wörterbuchs«, kam er im August 1941, Sommer 1942 und August 1943 ins Hagebuttenländchen, um hier die Sommerfrische zu genießen. Hieraus erwuchs sein Gedichtzyklus »Pömbsen«. weiterlesen

Bad Lippspringe

Friedrich Wilhelm Weber (s. Bad Driburg-Alhausen u.ö.) war von 1855 bis 1865 Badearzt in Lippspringe. 1846 weilte hier Jacob Grimm (1795-1863), der bekannte Germanist und Märchensammler (s. Brakel-Bökendorf, Steinheim-Thienhausen), als Badegast. weiterlesen

Bad Oeynhausen

Im Deutschen Märchen- und Wesersagen-Museum befinden sich reichhaltige Schrift- und Bildsammlungen. Sammelschwerpunkte sind Frau Holle und die bekannten Sagengestalten der Weserregion: der Rattenfänger, Dr. Eisenbarth, der Lügenbaron Münchhausen. Außerdem wird der Werdegang der Märchensammler Wilhelm und Jacob Grimm (s. Brakel-Bökendorf) dokumentiert. weiterlesen

Bad Salzuflen

Ein Straßenname und ein Gedenkobelisk (Gabelung Riestestraße/Rudolf-Brandes-Allee) erinnern an den Verfasser zahlreicher Reiseschilderungen und wissenschaftlicher Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Chemie und Pharmazie, an den in Bad Salzuflen geborenen und verstorbenen Rudolf Brandes (1795-1842). weiterlesen

Balve

In Balve lebte und wirkte Theodor Pröpper (1896-1979). Nachdem er seine musikalische Ausbildung an der Staatlichen Akademie in München beendet hatte, … weiterlesen

Beckum

Das Krüger-Denkmal auf dem Wilhelmsplatz in Beckum erinnert an den hier geborenen Dialektschriftsteller Ferdinand Krüger (*1843 – †1915 Essen-Bredeney) (s. Ahlen, Bochum-Linden). weiterlesen

Berge

Der Schwager der sauerländischen Schriftstellerin Christine Koch (s. Schmallenberg-Bracht, Marsberg, Eslohe), Franz Joseph Koch (Bracht 1875-1945 Berge), wirkte im Sauerland und ab 1910 in Essen als Lehrer und Schulrektor. weiterlesen

Bielefeld

Neben dem Osnabrücker Staatsmann, Publizisten und Historiker Justus Möser (1720-1794) erwarb sich im 18. Jahrhundert vor allem der aus Bielefeld stammende protestantische Pfarrer und Gymnasiallehrer Peter Florens Weddigen (1758-1809 Kleinbremen bei Minden) volksaufklärerische Verdienste. weiterlesen

Bielefeld-Jöllenbeck

Der in Bielefeld-Jöllenbeck tätige Pfarrer Johann Moritz Schwager (1738-1804), ein Volksaufklärer, veröffentlichte 1804 »Johann Moritz Schwager’s Bemerkungen auf einer Reise durch Westphalen, bis an und über den Rhein«. Schwager wollte ein Volkslehrer sein, der das Gute und Nützliche nicht nur von der Kanzel predigte, sondern zum Wohl des Gemeinwesens auch im alltäglichen Leben zu verwirklichen suchte. weiterlesen

Blomberg

In Blomberg verstarb der Jurist (Kanzleirat, Mitglied des Bückeburger Regierungskonsistoriums) Christian Valentin Ulrich Freiherr von Ulmenstein (1764-1840). weiterlesen

Bocholt

Das bekannteste Werk des Bocholters Melchior von Diepenbrock (1798-1853), des späteren Kardinals und Fürstbischofs von Breslau, war seine Anthologie mit katholischer Erbauungslyrik »Geistlicher Blumenstrauß aus christlichen Dichtergärten, den Freunden heiliger Poesie dargeboten« (1829). weiterlesen

Bochum

Bochums frühester ›Bestseller-Autor‹, der Bergarzt Carl Arnold Kortum (1745-1824), beschrieb seine Heimatstadt vor fast genau 200 Jahren wie folgt: »[…] die Lage der Stadt selbst ist angenehm, … weiterlesen

Bochum-Linden

In Altendorf an der Ruhr kam 1847 der Arbeiterdichter Heinrich Kämpchen zur Welt. Er verbrachte den größten Teil seines Lebens in Bochum-Linden, wo er auch 1912 verstarb. Von vielen anderen Dichtern seiner Zunft – zu nennen wären Max Barthel (1893-1975), Karl Bröger (1886-1944), Heinrich Lersch (1889-1936), Otto Wohlgemuth …. weiterlesen

Bochum-Weitmar

Georg Breuker, geboren 1876 in Bochum-Weitmar und dort bis zu seinem Tode 1964 lebend, der Sohn eines Bergmanns, war selbst 20 Jahre lang ›unter Tage‹. weiterlesen

Bochum-Werne

Aus Bochum-Werne stammt Arnold Bender (1904-1978 Port Isaac/Cornwall), Bankangestellter und Sohn eines jüdischen Viehhändlers. Er emigrierte 1934 über Dänemark und Schweden nach England. weiterlesen

Borgholzhausen

Auf Haus Brinke, dem Sitz der Grafen von Kerßenbrock in Borgholzhausen, wirkte Luise Hensel (s. Paderborn, Rheda-Wiedenbrück u.ö.) lange als Erzieherin. weiterlesen

Borken-Hoxfeld

In Borken-Hoxfeld wurde Ilse von Stach [Stach von Goltzheim] (*1879 – †1941 Münster) geboren. Sie entstammte einer altadeligen, protestantischen Familie. weiterlesen