In Heek wurde Alexander von Hegius (Sander von Heek; 1433-1498), ein berühmter Humanist und Lehrer des Erasmus von Rotterdam (1466/69?-1536), geboren. weiterlesen
Kategorie: Schauplatz-ABC
Hemer
In Hemer lebte von 1968 bis 1985 als freier Schriftsteller der Journalist August Kracht (s. Dortmund, Soest). weiterlesen
Herford
Weit in die Geschichte zurück geht das Schaffen des Heinrich von Herford (*um 1300 Herford – †1370), eines Dominikanermönches, der die mittelalterliche Weltchronik »Liber de reroribus memorabilis« verfaßte. Aus der Feder des Hieronymus Grestius (*um 1500 Herford – †Esens 1559) stammt eine niederdeutsche Reimchronik des Harlingerlandes (1429-1539).
Herne
Am Berliner Platz 5 in Herne befindet sich die Martin-Opitz Bibliothek des deutschen Ostens mit über 30.000 Bänden. weiterlesen
Hilchenbach
Der Name Johann Heinrich Jung-Stillings (1740–1817) – der Beiname weist auf seine pietistischen Glaubensbrüder, die Stillen im Lande, hin – ist vor allem durch Johann Wolfgang von Goethe lebendig geblieben. Stillings literarische Bedeutung gründet sich hauptsächlich auf den ersten Teil seiner Autobiographie. weiterlesen
Hörste-Stockkämpchen
»Das Wasserschloß zu Tatenhausen / ist eingefroren. / Stolberg-Stolberg starb, / begraben in Stockkämpchen. / Der Giebel ist / ein großer Kleeblattbogen. / glücklos und grau. / Das Wasserschloß von Tatenhausen / ist aufgetaut. / Der Bogen wächst nicht nach.« (Dieter Hoffmann 1978)
Höxter
August Heinrich Hoffmann von Fallerslebens (1798-1874) Autobiographie »Mein Leben« endet leider genau zu dem Zeitpunkt, als er 1860 seine Bibliothekarstätigkeit auf Schloß Höxter-Corvey aufnahm.
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Hopsten
»Hopsten ist das erste Dorf nördlich des abdünenden Osning, und in Hopsten beginnen deshalb die Bilder mit Berglandschaften, in jedem Haus von da bis zur See hängt irgendeine Alpenszenerie.« (Josef Winckler)
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Horn
Aus Horn stammt Georg Moritz Ernst Freiherr von Blomberg (1770–1818; Pseudonym: Westphälinger) (s. Tecklenburg). weiterlesen
Iserlohn
Franz Arnold Lecke (*1766 Hagen – †1832 Iserlohn), Justizbeamter und Betreiber mehrerer Fabrikationen, ein Landschaftsmaler und Dichter, gab u.a. die Zeitschrift »Monatsrosen« (Iserlohn 1816) heraus. weiterlesen
Isselburg-Anholt
Auf dem Friedhof in Isselburg-Anholt ruht Maria Lenzen (1814-1882) (s. Dorsten), Verfasserin von Novellen, Lyrik und historischen Romanen … weiterlesen
Kirchhundem
Das Gemeindearchiv (Archiv Vasbach) in Kirchhundem bewahrt den literarischen Nachlass von Engelbert Bernhard Brüning (1818-1872) auf, eines Kirchhundemer Amtmanns. Er war Mitarbeiter an verschiedenen Zeitschriften und veröffentlichte einen eigenen Gedichtband. weiterlesen
Kronbach
Adolf Wurmbach (1891-1968), geb. in Littfeld im Siegerland, von Beruf Volksschullehrer, konnte wegen eines Augenleidens nicht wie sein Vater den Beruf des Berg- und Hüttenarbeiters ergreifen.
Seit 1928 ist er Lehrer in Gelsenkirchen, später Hauptlehrer in Kronbach/Siegerland. Neben Heimatgedichten tritt er mit Laienspielen hervor. […]
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Ladbergen-Overbeck
Der Bauernsohn August Lagemann errichtete 1936 auf einem von ihm erworbenen, mehrere Hektar großen Heidegebiet (Lönsheide) einen mächtigen Findling …. weiterlesen
Laer
Der eigentliche Ahn des ›Westfalenbewußtseins‹ und ›Westfalenlobes‹ ist der vom Rolfinghof in Laer stammende Bauernsohn und spätere Kartäusermönch Werner Rolevinck (1425-1502), einer der erfolgreichsten Schriftsteller seiner Zeit. weiterlesen
Lemgo
»Man geht durch die Stadt, wie wenn man ein großes Bilderwerk durchblättert, ein Tausend-und-ein-Haus-Bilderbuch voll Märchen, Fabeln, Schwänken und Balladen, die bald traurig, bald lustig und auch schaurig sind.« (Ricarda Huch) weiterlesen
Lennestadt
In Lennestadt-Bilstein geboren ist der lateinische Dichter Ferdinand von Fürstenberg, der 1661 zum Bischof von Paderborn und 1678 zugleich zum Bischof von Münster geweiht wurde. weiterlesen
Leopoldshöhe-Niederbarkhausen
Musensitze wie das im Lippischen gelegene Rittergut Niederbarkhausen, das im 17. Jahrhundert errichtete Jagdschloß Haus Holte und Haus Münte in Rietberg sind im Westfalen des 19. Jahrhunderts Raritäten. weiterlesen
Lippetal-Hultrop
»Mein Heimatdorf liegt dort, wo die Berge des Sauerlandes schon in die weite Ebene Niederdeutschlands hinübergeglitten sind. Die alte Stadt Soest ragt mit Türmen und Mauern in mein Jugendland hinein, und nicht weit abseits der Ackerflur meiner Ahnen ist Immermanns Hofschulze durch die Kornfelder der Börde geschritten.« weiterlesen
Lippstadt
Über den Verfasser von Gedichten im Stile Christian Hofmann von Hofmannswaldaus (1617-1679) und Daniel Casper von Lohensteins (1635-1683), Johann Kaiser (1645-1730), urteilte Peter Florens Weddigen (s. Bielefeld) 1801 wie folgt … weiterlesen
Lippstadt-Bökenförde
Aus Bökenförde stammt Friedrich Wilhelm Helle (*1834 – †München 1901). Seine Lebensstationen führten über Brilon (Gymnasium), Münster und München (Studium) sowie Wien (Studienabschluß, Promotion, Tätigkeit als Hauslehrer) … weiterlesen
Lübbecke
2007
Karl Röttger (1877-1942), Sohn eines Schuhmachers in Lübbecke, schloß sich nach dem Ausscheiden aus dem ungeliebten Lehrerberuf 1909 in Berlin Otto zur Linde und seinem »Charonkreis« an. weiterlesen
Lüdenscheid
In Lüdenscheid wurde 1813 der Frühsozialist und Publizist Karl Grün, Gründer der »Mannheimer Abendzeitung« (1842) und der »Bielefelder Monatshefte« (1844), geboren. weiterlesen
Lüdinghausen
»Und werd‘ ich einst begraben sein, / laßt mich in Frieden schlafen, / und steckt Eure Nase nicht in Dinge hinein, / die mich und mein Leben betrafen!« So schreibt Karl Wagenfeld 1936 am Ende seiner autobiographischen Abhandlung »Mein Leben« …
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Lügde
Während einer Kur in Bad Pyrmont im Jahre 1801 machte Johann Wolfgang von Goethe auch einen Abstecher nach Lügde. weiterlesen
Marsberg
»Der fromm sinnige Lyriker und Sänger der Eucharistie« (Dietmar Rost) Ferdinand Heitemeyer, 1828 als Sohn eines Spinettfabrikanten und Orgelbauers in Paderborn geboren, seit 1867 Pfarrer in Marsberg-Oesdorf, begann erst spät zu schreiben. weiterlesen
Menden-Berlingloh
In Menden-Berlingloh erinnert eine Gedenksteingruppe an Emil Rittershaus (s. Iserlohn, Schwelm), den Dichter des Westfalenliedes. weiterlesen
Meschede
Während seiner Tätigkeit als Förster am Rande der Warburger Börde begann der aus Meschede stammende Hannes Tuch (1906-1986), sich für die Vor- und Frühgeschichte seiner Heimat zu interessieren … weiterlesen
Meschede-Grevenstein
In Grevenstein steht das Elternhaus von Josefa Berens-Totenohl (s. Lennestadt-Saalhausen). weiterlesen
Meschede-Remblinghausen
Aus Remblinghausen gebürtig und dort auch verstorben ist der Mundartdichter Jost Hennecke, ›Hückerts Jaust‹ genannt (1873-1940). weiterlesen