Blomberg

In Blomberg verstarb der Jurist (Kanzleirat, Mitglied des Bückeburger Regierungskonsistoriums) Christian Valentin Ulrich Freiherr von Ulmenstein (1764-1840). Als Drost der Ämter Blomberg, Schieder und Alverdissen hatte er unter anderem über 35 Jahre in seiner Geburtsstadt Celle gewirkt. Blomberg, der zudem über ein gutes Zeichentalent verfügte, veröffentlichte zahlreiche Gedichte, darunter seine Vaterländischen Gesänge und Lieder aus dem alten Westfalen (1814). Außerdem gab er gemeinsam mit dem Konsistorialrat Karl Gottlieb Horstig (s. Bückeburg, Laer) das erste Westphälische Taschenbuch (für das Jahr 1801) heraus. Seine Ballade »Alvine« wurde von Zumsteeg vertont.

Literarische Stätte: Wohn- (ab 1805), Amts- und Sterbehaus am Piederitt-Platz neben dem Schloß. Grab auf der Wiese unterhalb des Burgberges.

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