Castrop-Rauxel

Aus Castrop-Rauxel stammt Heinrich Haslinde (1876-1938), ein volkstümlicher Ruhrgebietsschriftsteller. »Er war ein fabulierfreudiger Poet von großem Reichtum an Einfällen und naiv-anschaulicher Darstellungsgabe, in dessen Büchern die Stadt [Castrop] ganz unmittelbar echt lebendig wird.« (Walter Vollmer)

Haslindes Lyrik und Prosa sind zum großen Teil ortsbezogen, so seine Schelmen- und Bürgerromane Aus Eulenspiegels Geschlecht (Dortmund 1926), Joseph Hoppe. Seine Erlebnisse auf der Rektoratsschule zu Castrop. Jugenderinnerungen (Hilchenbach o.J.) und Geliebte alte Stadt. Eine Auswahl aus dem Schaffen des Castroper Heimatschriftstellers und Dichters Heinrich Haslinde (Castrop-Rauxel 1957).

Literarische Stätte: Grab auf dem katholischen Friedhof, Wittener Straße.

 

Schauplatz: In Castrop spielen außerdem Hans Dieter Baroths Streuselkuchen in [Castrop] Ickern (1980) sowie Paul Redings Erinnerungen Geschichte einer Jugend (1942-54). Hans Dieter Schwarze, für fünf Jahre (1968-1973) Intendant des westfälischen Landestheaters in Castrop-Rauxel, verfaßte eine Reihe von Castrop-Rauxel-Gedichten, vgl. H.D. Schwarze: Kurz vor dem Finale. Hrsg. von J.P. Wallmann (Emsdetten 1986).