Adolf Wurmbach (1891-1968), geb. in Littfeld im Siegerland, von Beruf Volksschullehrer, konnte wegen eines Augenleidens nicht wie sein Vater den Beruf des Berg- und Hüttenarbeiters ergreifen.
Seit 1928 ist er Lehrer in Gelsenkirchen, später Hauptlehrer in Kronbach/Siegerland. Neben Heimatgedichten tritt er mit Laienspielen hervor. […] Weil er Quäker war, wurde er von den Nationalsozialisten 1933 zwangssuspendiert.« (Hans Schulz-Fielbrandt)
Wurmbachs literarisches Schaffen steht im Zeichen einer traditionsbewußten Volksbildung: »Sein Werk ist gedacht zur literarischen Kommunikation in einer von der ›hohen‹, zunehmend esoterischen Literatur ausgeschlossenen Schicht, die dennoch an bestimmte, volkstümlichere Teile der literarischen Tradition herangeführt werden und durch Dichtung in bestimmter Weise ›gebildet‹ werden soll.« (Renate von Heydebrand).
Literarische Stätte: Grab auf dem Friedhof.