Lübbecke

Karl Röttger (1877-1942), Sohn eines Schuhmachers in Lübbecke, schloß sich nach dem Ausscheiden aus dem ungeliebten Lehrerberuf 1909 in Berlin Otto zur Linde  und seinem Charonkreis an. In den folgenden Jahren war er als freier Schriftsteller Mitherausgeber der Zeitschrift Charon und von 1911 bis 1914 Herausgeber der Zeitschrift Die Brücke. Nach dem ersten Weltkrieg kehrte er in Düsseldorf in seinen Lehrerberuf zurück. Vor allem während seiner Berliner Zeit veröffentlichte er Gedichtbände, Novellen, Essays, Romane, Dramen, Märchen und Legendenspiele. Die Literaturgeschichte zählt diesen kosmischen und mystischen Dichter zu den Neuromantikern.


Literarische Stätte: Nachlass im Heinrich Heine-Institut Düsseldorf.


Max Lazarus (*1869 Trier – †1949) war von 1892 bis 1939 Lehrer, Kantor und Prediger der jüdischen Gemeinde in Lübbecke. Anschließend siedelte er nach Palästina über. Seine Erinnerungen wurden 1967 in der Bearbeitung von H. Ch. Meyer herausgegeben.


Literarische Stätte: Wohnhaus Bahnhofstraße 16.