Während seiner Tätigkeit als Förster am Rande der Warburger Börde begann der aus Meschede stammende Hannes Tuch (1906-1986), sich für die Vor- und Frühgeschichte seiner Heimat zu interessieren, archäologische Funde zu sammeln und seine Naturbetrachtungen niederzuschreiben. Nach seiner Pensionierung kehrte er 1969 ins Sauerland zurück und erwarb den über dem Gleiertal gelegenen Fernhof, den Josefa Berens-Totenohl (s. Lennestadt-Saalhausen, MeschedeGrevenstein) 1938 erbauen ließ.
Literarische Stätte: Grab auf dem Südfriedhof in Meschede.
Seit 1945 lebte im Sauerland Joseph Wittig (*1879 Schlegel bei Neurode/Schlesien – †1949 Meschede), Theologe, Kaplan in Lauban, Rom und Breslau, seit 1911 Theologieprofessor und in seinen literarischen Schriften ein hauptsächlich religiöser Volkserzähler. Seine Werke wurden indiziert, ihr Verfasser von 1926 bis 1946 exkommuniziert. Aufgrund von Konflikten mit der katholischen Kirche kehrte er 1946 in den Laienstand zurück. Werke: Die Kirche im Waldwinkel (Erzählungen 1924); Roman mit Gott (Autobiographie, 1950).
Literarische Stätte: Grab auf dem Mescheder Südfriedhof.