V wie Veranstaltungen

Als weit ausstrahlendes Autorenforum etablierte sich Mitte der 1960er Jahre das internationale Neheim-Hüstener Schriftstellertreffen mit eigenem Kurzgeschichtenwettbewerb. »Legendär« waren auch die von Walter Neumann organisierten Lesungen im Bielefelder »Bunker Ulmenwall«, in dem seit 1962 die heimische und internationale Schriftstellerprominenz las. weiterlesen

V wie Visuelle Poesie

Ein Apfel geht um die Welt. Er ist jenes Musterbeispiel Visueller Poesie, das wohl jedem einmal begegnet ist: In der Silhouette eines Apfels hat sich neben dem vielfach repetierten Wort »Apfel« das kleine Wörtchen »Wurm« eingeschlichen. weiterlesen

V wie Volksschriftsteller

Im letzten Drittel des 18. Jahrhundert machten sich sog. Volksschriftsteller daran, den vorhandenen Lektürekanon umzuschreiben. Die neuen Volksschriften sollten unmittelbar auf die Lebenswirklichkeit des Landmanns eingehen und handfeste Lebenshilfen und praktische Ratschläge enthalten. weiterlesen

W wie Westfalenlied

Emil Rittershaus’ »Westfalenlied« aus dem Jahre 1869 mit Versen wie »Und unsre Frauen, unsre Mädchen, / Mit Augen, blau wie Himmelsgrund, / Sie spinnen nicht die Liebesfädchen / Zum Scherze für die müß`ge Stund‘. / Ein frommer Engel Tag und Nacht / Hält tief in ihrer Seele Wacht, / Und treu in Wonne, treu in Schmerz / Bleibt bis zum Tod ein liebend Herz«) blieb als »westfälische Nationalhymne« bis weit ins 20. Jahrhundert hinein wirksam. weiterlesen

W wie Wiedertäuferthema

Die Geschichte der »Wiedertäufer« ist ein stehendes Thema nicht nur der westfälischen Literatur. Es hat Autoren quer durch die Jahrhunderte zur Bearbeitung gereizt. Zwei Bühnenbearbeitungen des Stoffes wurden wirkungsgeschichtlich wichtig. weiterlesen

Wie wie Werkkreis Literatur der Arbeitswelt

Anfang der 1970er Jahre hatte sich die »Gruppe 61« überlebt. Jüngere Autoren, darunter Günter Wallraff, Erika Runge und Angelika Mechtel, planten, Schreibwerkstätten für Arbeiter ins Leben zu rufen. Ein Vorbild war die »Literarische Werkstatt Gelsenkirchen« um Hugo Ernst Käufer. weiterlesen

Wie wie Western

Der 2006 in Castrop-Rauxel verstorbene Günter Bajog veröffentlichte unter 31 (!) Pseudonymen (Jack Slade, Bill Murphy…) über 1.200 Western, die in viele Sprachen übersetzt wurden. weiterlesen

Y

Kennen Sie Herrn Ypsilanti? Zugegeben: Er dient hier als Notnagel. Denn was soll einem schon zum Buchstaben »Y« einfallen? weiterlesen

Z wie Zukunft

Um die Zukunft der westfälischen Literatur muss man sich nicht sorgen. Immer neue Autorinnen und Autoren lassen sich nicht abschrecken von schwierigen Marktbedingungen und der Prognose, dass das Buch keine Zukunft besitze. weiterlesen