Der 1991 gestartete Versuch, mit »nrw-literarisch« eine eigene Literaturzeitschrift für NRW zu etablieren, misslang. Das Magazin musste nach 12 Ausgaben sein Erscheinen einstellen. Einen längeren Atem bewiesen die erwähnten Zeitschriften LIT FORM und die heute zweimonatlich erscheinende Kulturzeitschrift »Westfalenspiegel«, die in jeder Ausgabe auf acht Seiten über das literarische Leben vor Ort berichtet. – In den 1970er Jahren gab die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund den Autorenreader »lobbi. junge deutschsprachige literatur« heraus (Hg. von Hans K. Matussek und Fritz Hüser), der jedoch ebenfalls eingestellt wurde. Zahlreiche wichtige Veröffentlichungen erschienen in den »Mitteilungen aus der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund«. Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster gibt unregelmäßig die Reihe »Kostbarkeiten aus westfälischen Archiven und Bibliotheken« heraus. – Ausführliche Westfälische Autoren/innenporträts aus Vergangenheit und Gegenwart finden sich in dem von der Literaturkommission für Westfalen hg. Periodikum »Literatur in Westfalen. Beiträge zur Forschung«. Es erscheint seit 1992 im 2-Jahres-Rhythmus. Daneben finden sich Tagungs- und Werkstattberichte sowie Beiträge zur speziellen Themen der westfälischen Literatur(forschung). Darüber hinaus sind die Jahrbücher der literarischen Gesellschaften zu nennen, die über »ihren« Autor, darüber hinaus aber auch über allgemeine Themen berichten. Regelmäßig erscheinen das Grabbe- und Wibbelt-Jahrbuch sowie das Jahrbuch des »Forums Vormärz Forschung«, unregelmäßig die »Hille-Blätter«, das »Ernst Meister Jahrbuch« und das »Droste-Jahrbuch«. Die Varnhagen-Gesellschaft gibt die Internet-Zeitschrift Gazzettino heraus, 2006 erschien dessen 17. Ausgabe.