1478 Rolevink De Laude…

1478

Ein Buch aus dem 15. Jahrhundert mit Langzeitwirkung. Es sprach jedem treuen Westfalen aus der Seele. Vor allem, nachdem das Land von anderen mit Spott übersät worden war. weiterlesen

1486 Rudolf von Langen: Carmina

1486

Der Münsterer Propst und Domkapitular Rudolf von Langen (* um 1438 Everswinkel – 25.12.1519), verfasste den ersten humanistischen Gedichtband, der in Deutschland gedruckt wurde. weiterlesen

1599 Philipp Nicolai

1599

Der evangelische Theologe und Kirchenlieddichter Philipp Nicolai (*1556 Bad Arolsen-Mengeringhausen – † 1608 Hamburg) war von 1596 bis 1601 Pfarrer in Unna. Unter dem Eindruck einer dort grassierenden, verheerenden Pest entstand sein »FrewdenSpiegel deß ewigen Lebens«. weiterlesen

1649 Friedrich von Spee

1649

»TrutzNachtigal wird das Büchlein genand weil es trutz allen Nachtigalen so schön, und lieblich singet, und zwar auff recht Poetisch. Also da es sich auch wol bey sehr guten Lateinischen, und andern poeten dürffe hören lassen. weiterlesen

1727 Engelbert Kaempfer

1727

Westfalen und die Welt. Engelbert Kaempfer (1651-1716) aus Lemgo ist der erste deutsche Forschungsreisende. Zwischen 1683 und 1692 gelangte er – unter Lebensgefahr – über Russland, Persien und Indien bis nach Japan, das damals für Europäer so gut wie nicht zugänglich war. weiterlesen

1751 Florens Arnold Consbruch

1751

»Jetzt da sich allgemach das Vorurteil verliert, / Und sie Geschmack und Witz, wie ihre Schönheit ziert, / So sieht man Schönen schon von diesem Vorzug ringen / Und hört die Donopin mit Ruhm und Beifall singen; / Und macht ihr Beispiel erst die muntern Schönen kühn / So wird Westphalens Lob in mehrern Liedern blühn.« Florens Arnold Consbruch (1729-1784), Richter in Herford und Bielefeld, veröffentlichte 1750 »Poetische Erzählungen« und im Jahr darauf seine »Versuche in westphälischen Gedichten«. weiterlesen

1777 Anton Mathias Sprickmann: Eulalia

1777

Anton Mathias Sprickmann (1749-1832) ist der erste »wirkliche« Dichter Westfalens. Er unternahm seine ersten schriftstellerischen Versuche als »Hofdichter« des Ministers und Generalvikars Franz von Fürstenberg (1729-1810). weiterlesen

1810 Friedrich Raßmann (Hg.): Mimigardia

1810

Anfang des Jahrhunderts begann die systematische Aufarbeitung der westfälischen Literatur. Ein maßgeblicher Organisator war Friedrich Raßmann – eine der denkwürdigsten Erscheinungen der deutschen Literaturgeschichte. weiterlesen

1812 Brockhaus: Conversations-Lexikon

1812

Der aus Dortmund gebürtige Friedrich Arnold Brockhaus (1772-1823 Leipzig) war der Begründer des »Conversations-Lexikons«, das als Universallexikon Vorbild für viele internationale Lexikonprojekte wurde. weiterlesen

1829 Diepenbrock: Geistlicher Blumenstrauß

1829

Die religiös orientierte Literatur bildet im Westfalen der Biedermeierzeit eine starke Strömung. Einen eigenen Weg beschritt der 1798 in Bocholt geborene Melchior von Diepenbrock, späterer Fürstbischof von Breslau. weiterlesen

1838 Annette von Droste-Hülshoff: Gedichte

1838

Die erste Gedichtausgabe der Droste erschien aus familiärer Rücksichtnahme halbanonym. Dem schmalen Band ging eine lange Phase der Unentschlossenheit, der gelegentlichen Mutlosigkeit, ein endloses Feilen und Umarbeiten, schließlich die für die Verfasserin weiterlesen

1838 Carl Leberecht Immermann: Münchhausen

1838

Carl Leberecht Immermann (1796-1840) wollte in seinem Roman »Münchhausen« ein kräftiges Bild westfälischer Lebenswirklichkeit zeichnen. Zu diesem Zweck studierte er sorgfältig westfälisches Brauchtum und ging dem uralten Gang der Dinge bei Hochzeiten, Handel und Gewerbe nach. weiterlesen