Die religiös orientierte Literatur bildet im Westfalen der Biedermeierzeit eine starke Strömung. Einen eigenen Weg beschritt der 1798 in Bocholt geborene Melchior von Diepenbrock, späterer Fürstbischof von Breslau. weiterlesen
Kategorie: 1825-1850
1835 Christian Dietrich Grabbe: Die Hermannsschlacht
1835
»Mein Herz ist grün von Wald« – Christian Dietrich Grabbe investierte seine letzten Kräfte in dieses Monumentaldrama, das dennoch unvollendet blieb. In der Lippischen Landesbibliothek Detmold existieren über 60 Bruchstücke des Werks. weiterlesen
1838 Annette von Droste-Hülshoff: Gedichte
1838
Die erste Gedichtausgabe der Droste erschien aus familiärer Rücksichtnahme halbanonym. Dem schmalen Band ging eine lange Phase der Unentschlossenheit, der gelegentlichen Mutlosigkeit, ein endloses Feilen und Umarbeiten, schließlich die für die Verfasserin weiterlesen
1838 Carl Leberecht Immermann: Münchhausen
1838
Carl Leberecht Immermann (1796-1840) wollte in seinem Roman »Münchhausen« ein kräftiges Bild westfälischer Lebenswirklichkeit zeichnen. Zu diesem Zweck studierte er sorgfältig westfälisches Brauchtum und ging dem uralten Gang der Dinge bei Hochzeiten, Handel und Gewerbe nach. weiterlesen
1838 Ferdinand Freiligrath: Gedichte
1838
Ferdinand Freiligrath (1810-1876) war im 19. Jahrhundert der populärste westfälische Dichter. Seine »Wüsten- und Löwenpoesie« machte ihn über Nacht in ganz Deutschland bekannt. weiterlesen
1841 Levin Schücking/Ferdinand Freiligrath: Das malerische und romantische Westphalen
1841
Inspiriert von Immermanns Westfalenporträt im »Münchhausen« plante Ferdinand Freiligrath selbst einen Landschaftsband über Westfalen. Er schrieb 1838 an Heinrich Künzel: »Lesen Sie Immermanns eben erschienenen Münchhausen. weiterlesen
1842 Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche
1842
Nur wenige deutschsprachige Werke haben eine so große Leserschaft wie diese »Meisternovelle« der Annette von Droste-Hülshoff. Die Auflage hat sich bei etwa sechs Millionen Exemplaren eingependelt. weiterlesen
1844 Annette von Droste-Hülshoff: Gedichte
1844
Mit ihrer zweiten Gedichtausgabe wurde Annette von Droste-Hülshoff einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. weiterlesen
1844 Ferdinand Freiligrath: Mein Glaubensbekenntniß
1844
Ferdinand Freiligrath (1810-1876) profitierte von allen westfälischen Autoren am meisten vom Aufschwung der politischen Lyrik. Und dies fast gegen seinen Willen. weiterlesen
1845 Otto Lüning: Das westfälische Dampfboot
1845
Die 1844 von Otto Lüning gegründete demokratische Zeitschrift »Das Weser-Dampfboot« bzw. »Das Westphälische Dampfboot« (1845-48) war das Sprachrohr des so genannten »Rhedaer Kreises«, der für liberale Programme wie etwa die Forderung nach gleicher Volksbildung eintrat. weiterlesen
1847 Ferdinand Zumbroock: »Gedichte in westfälischer Mundart«
1847
Während die 1848er Revolution vor der Tür stand, verfasste der Münsterer Redakteur Ferdinand Zumbrook (1816-1890) »gemütliche« Gedichte. Gemütlich soll heißen: Er schrieb Schwänke und Döhnkes über das dörfliche Volksleben und die Behaglichkeit des Bürgeralltags in Münster. weiterlesen
1848 Mathilde Franziska Anneke: Frauen-Zeitung
1848
Die literarische Laufbahn Mathilde Franziska Annekes (1817-1884), geb. Giesler, in erster Ehe verheiratete Tabouillot, nahm eine ungewöhnliche Wende. Aus einer katholischen Erbauungs- und Unterhaltungsschriftstellerin wurde eine Freidenkerin, die sich aktiv an der Revolution beteiligte, 1849 in die Vereinigten Staaten auswanderte und zu einer der profiliertesten Gestalten der deutschen Frauenrechtsbewegung wurde. weiterlesen
1849 Georg Weerth: „Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphanski“
1849
Georg Weerth (1822-1856) war – so Friedrich Engels 1883 – der »erste und bedeutendste Dichter des deutschen Proletariats«. Er wird heute zu den wenigen herausragenden Vertretern des deutschen Feuilletons gezählt, der Satire und Parodie meisterhaft beherrschte und überdies authentische sozialpolitische Reportagen und pointierte sarkastisch-eingefärbte Bürgerskizzen verfasste. weiterlesen