1951 Peter Paul Althaus: In der Traumstadt

1951

Althaus’ Gedichtbände »In der Traumstadt«, »Flower Tales«, »Dr. Enzian«, »Wir sanften Irren«, »Seelenwandertouren« und »PPA lässt nochmals grüßen« sind heute bibliophile Kostbarkeiten. Auch in literarischer Hinsicht sind diese schmalen Bändchen besondere Kleinode. weiterlesen

1953 Herbert Reinecker: Kinder, Mütter und ein General. Roman

1953

»Kinder, Mütter und ein General« ist ein strategisch geplantes Erfolgsbuch. Mit ihm und der gleichnamigen Verfilmung schaffte Herbert Reinecker den Wiedereinstieg in eine erfolgreiche Medienlaufbahn, nachdem er wegen seiner propagandistischen während der NS-Zeit nach 1945 zunächst diskreditiert gewesen war. weiterlesen

1953 Warsinsky. Kimmerische Fahrt

1953

»Das waren die frischen Eindrücke des Krieges und der Nachkriegszeit. Ich kam aus dem Krieg zurück und war froh, endlich wieder leben zu dürfen, und ich habe gearbeitet – und alles das verknüpfte sich. weiterlesen

1956 Hans Dieter Schwarze: Clowns

1956

Der aus Münster gebürtige Hans Dieter Schwarze (Jg. 1926) trug wesentlich zum Anbruch der Moderne in Westfalen bei, besonders während seiner Zeit als Intendant und Dramaturg (1968-1973) am Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel. weiterlesen

1956 Josef Reding: Friedland

1956

Das Buch »Friedland, Chronik der großen Heimkehr« basiert auf Quellenstudien und persönlichen Erfahrungen. Dabei entstand eine Dokumentation der individuellen Nöte im Nachkriegsdeutschland. weiterlesen

1959 Paul Schallück: Engelbert Reinecke

1959

Der Warendorfer Paul Schallück zählte in den 1950er Jahren zu den profiliertesten deutschen Autoren. Als sein Romandebüt »Wenn man aufhören könnte zu lügen« erschien, war er gerade 29 Jahre alt. Zwei Jahre später kam »Ankunft null Uhr zwölf« heraus, wiederum nur ein Jahr darauf »Die unsichtbare Pforte«, die Geschichte eines drogensüchtigen Kriegsheimkehrers. weiterlesen

1960 Fritz Hüser, Walter Köpping: Wir tragen ein Licht durch die Nacht

1960

Die Herausgeber Fritz Hüser (Leiter der Dortmunder Volksbücherei und später Gründer des Dortmunder Instituts für deutsche und internationale Arbeiterliteratur) und Walter Köpping (Bildungsfunktionär der Industriegewerkschaft Bergbau) nahmen in die vorliegende Anthologie neben frühen Arbeiterdichtern wie Paul Zech, Gerrit Engelke, Kurt Kläber und Josef Winckler auch Beiträge junger Autoren auf, die noch kaum publiziert hatten, u.a. von Max von der Grün. weiterlesen

1961 Thomas Valentin: Hölle für Kinder

1961

Die literarische Laufbahn des Lippstädters Thomas Valentin (1922-1980) begann Mitte der 1960er Jahre als Chefdramaturg am Theater in Bremen. Zu dieser Zeit wurde sein Stück »Die Unberatenen« durch Peter Zadek uraufgeführt. weiterlesen

1963 Max von der Grün: Irrlicht u. Feuer

1963

Max von der Grüns Name ist programmatisch mit dem Etikett »Arbeiterdichter« verbunden. Er war Mitbegründer der Gruppe 61 und zugleich ihr prominentestes und literarisch wirksamstes Mitglied. Seine Romane sind Erfolgsbücher und riefen bei ihrem Erscheinen erregte Diskussionen hervor, viele wurden verfilmt. weiterlesen

1968 Hugo Ernst Käufer: Käufer-Report

1968

Einer der sechs Sprecher des Werkkreises war Hugo Ernst Käufer, Mitbegründer der »Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen«. Käufer entfaltet in der Folgezeit eine besonders rege literarische Tätigkeit. weiterlesen

1969 Jenny Aloni: Der Wartesaal

1969

Die Jüdin Jenny Aloni, geborene Rosenbaum, erlitt die Zeit des Nationalsozialismus mit aller Härte. Sie selbst entkam dem Holocaust nur durch ihre Auswanderung nach Palästina (1939), wo sie an der Hebräischen Universität in Jerusalem das Studium aufnahm. weiterlesen

1973 Karin Struck: Klassenliebe

1973

Karin Struck machte in den 1970er Jahren mit Mitte zwanzig als »mitteilungswütiges, feministisches Fräuleinwunder der deutschen Literatur« (Waltraud Schwab in der »taz«) Furore. weiterlesen

1974 Arnold Leifert: Signale im Verteidigungsfall

1974

Arnold Leifert, 1940 in Soest geboren und heute im Bergischen Land lebend, debütierte 1974 mit der politischen Agit-Prop-Lyrik »Signale im Verteidigungsfall«. Sie erschien im renommierten S.-Fischer-Verlag und enthält sog. »Doku-Gedichte«, d.h. plakative Texte, die der Autor zum Beispiel in Tageszeitungen fand. weiterlesen