Ralf Rothmann stammt zwar nicht aus Westfalen, aber seine Texte haben viel mit der hiesigen Region zu tun. Für seine Beschreibung der untergegangenen Industriekultur des Ruhrgebiets wurde der Autor mit mehreren Preisen ausgezeichnet. weiterlesen
Kategorie: 2000-2007
2001 Erwin Grosche: Lob der Provinz
2001
Erwin Grosche (Jg. 1955) ist ein Unikum. Man muss ihn einfach erleben, auf der Bühne, auf seinen über vierzig Audio-CDs und Hör-Cassetten, in seinen »Erwachsenen«-Büchern oder seinen wundervollen Kinderproduktionen. Es gibt wohl kaum einen Kleinkünstler, der sich derart dem Mainstream widersetzt und dabei seinen eigenen Stil kultiviert hat wie Erwin Grosche. weiterlesen
2001 Frank Goosen: Liegen lernen
2001
Frank Goosens Schriftstellerlaufbahn weist alle Merkmale einer Blitzkarriere auf. »Liegen lernen«, das Romandebüt aus dem Jahr 2001, verkaufte sich über 50.000 Mal und wurde von einem führenden deutschen Taschenbuch übernommen. weiterlesen
2001 Wiglaf Droste: Die Rolle der Frau und andere Lichtblicke
2001
An kaum einem Autor scheiden sich derart die Geister wie an Wiglaf Droste (Jg. 1961). Dem »bösesten deutschen Satiriker« wurden Titel wie »Nilpferdpeitsche unter den Kolumnisten« »satirischer Boxhandschuh«, »Verbalterrorist« oder »satirischer Amokläufer« verpasst. Der Grund: Der Kolumnist ist nicht zimperlich bei der Wahl seiner (sprachlichen) Waffen. weiterlesen
2002 Harald Hartung: Langsamer träumen
2002
Harald Hartung ist Autor, Kritiker und Anthologist. In allen Bereichen wird ihm höchste Anerkennung zuteil. Seine selbständigen literarischen Veröffentlichungen setzen 1970 mit der Gedichtsammlung »Hase und Hegel« ein. weiterlesen
2002 Jürgen Noltensmeier »Geburtenstarke Jahrgänge«
2002
Das erste, 2002 veröffentlichte Buch Jürgen Noltensmeiers (geb. 1965), »Geburtenstarke Jahrgänge«, steckt voller slapstickreifer Szenen. weiterlesen
2002 Reinhard Döhl: Lesebuch
2002
Das vorliegende Lesebuch wurde vom Autor Reinhard Döhl (1934-2004) kurz vor seinem Tod zusammengestellt und ist damit so etwas wie ein Vermächtnis. Es bietet einen repräsentativen Querschnitt durch ein äußerst heterogenes Werk, das nicht nur die Literatur, sondern auch die bildende Kunst und hier vor allem die Visuelle Poesie einschließt. weiterlesen
2004 Friedel Thiekötter: Wörterbuch der Sinnbegriffe
2004
Das »Wörterbuch« erschien 2004 zu Thiekötters 60. Geburtstag. Es bildet eine Art Bilanz. Denn hier wird ein sehr persönliches Resümee gezogen. Die Maske fällt nicht, aber sie wird ein wenig gelüftet. weiterlesen
2004 Heinrich Schürmann: Ick
2004
Heinrich Schürmann (1940-2008) zählt neben Siegfried Kessemeier, Georg Bühren und Norbert Johannimloh zu den Erneuerern der westfälischen Mundart-Dichtung. Schürmann lernte auf der Werkkunstschule in Bielefeld noch ganz traditionell Bleisatz, Linoldruck, Kohlezeichnung und Aquarellmalerei. weiterlesen
2004 Thomas Krüger: »Alarm auf Planet M«
2004
Thomas Krüger darf als Hoffnungsträger der jüngeren westfälischen Literatur bezeichnet werden: Der Autor hat mit Veröffentlichungen in einschlägigen Literaturzeitschriften auf sich aufmerksam gemacht, vor allem aber durch seine Lyrikbände »Michelangelo rising« und »Alarm auf Planet M« (von seinem bezaubernden Kinderbuch, als Audiobook von Dirk Bach gesprochen, »Rufus und die weißen Elefanten«, einmal abgesehen). weiterlesen
2005 Kevin Vennemann: Nahe Jedenew
2005
»Schon nach den ersten Seiten ist klar: dies ist der beste literarische Text, der in den letzten Jahren von einem unter Dreißigjährigen erschienen ist.« Andrea Neuhaus’ Urteil in der Süddeutschen Zeitung teilen die Rezensenten von Kevin Vennemanns Romandebüt »Nahe Jedenew« unisono. weiterlesen
2006 Judith Kuckart: Kaiserstraße
2006
»Kaiserstraße« ist ein magisches Wort. So wie es viele magische Wörter gibt. Sinalco beispielsweise oder Bonanza. Oder auch Nitribitt, Rosemarie Nitribitt. Es ist der Name des berühmtesten Callgirls der Adenauerzeit. 1957 wurde es in Frankfurt ermordet. Die Tat wurde nie aufgeklärt und gab Anlass zu Spekulationen. weiterlesen
2006 Michael Klaus: Totenvogel, Liebeslied
2006
Ein Buch wie ein Film, in dem der Tod vorkommt und allmählich alles überschattet. Es spielt in Gelsenkirchen, Amsterdam, in südlichen Urlaubsorten, in Berlin und zum Schluss nur noch in Krebs-Kliniken. Hauptfigur ist ein Schriftsteller, Anfang bis Mitte 50, der chronischen Ärger mit seinen Finanzen hat, nach jahrelanger unglücklicher Ehe seine Frau verlässt und in der zwanzig Jahre jüngeren attraktiven Insa eine adäquate Lebenspartnerin findet. weiterlesen
2007 Ulrich Horstmann: »Hoffnungsträger«
2007
In seinem vierten Aphorismusband nach »Hirnschlag« (1984), »Infernodrom« (1994) und »Einfallstor« (1998) greift der Autor zu jenen Waffen, die er schon immer bevorzugt hat: Provokation und Polemik, vor allem aber: geschliffenem Wortwitz (wie er besonders dem Aphorismus zueigen ist). weiterlesen