Heinrich Schürmann (1940-2008) zählt neben Siegfried Kessemeier, Georg Bühren und Norbert Johannimloh zu den Erneuerern der westfälischen Mundart-Dichtung. Schürmann lernte auf der Werkkunstschule in Bielefeld noch ganz traditionell Bleisatz, Linoldruck, Kohlezeichnung und Aquarellmalerei. weiterlesen
Kategorie: Zeitreise: Hauptwerke
2004 Thomas Krüger: »Alarm auf Planet M«
2004
Thomas Krüger darf als Hoffnungsträger der jüngeren westfälischen Literatur bezeichnet werden: Der Autor hat mit Veröffentlichungen in einschlägigen Literaturzeitschriften auf sich aufmerksam gemacht, vor allem aber durch seine Lyrikbände »Michelangelo rising« und »Alarm auf Planet M« (von seinem bezaubernden Kinderbuch, als Audiobook von Dirk Bach gesprochen, »Rufus und die weißen Elefanten«, einmal abgesehen). weiterlesen
2005 Kevin Vennemann: Nahe Jedenew
2005
»Schon nach den ersten Seiten ist klar: dies ist der beste literarische Text, der in den letzten Jahren von einem unter Dreißigjährigen erschienen ist.« Andrea Neuhaus’ Urteil in der Süddeutschen Zeitung teilen die Rezensenten von Kevin Vennemanns Romandebüt »Nahe Jedenew« unisono. weiterlesen
2006 Judith Kuckart: Kaiserstraße
2006
»Kaiserstraße« ist ein magisches Wort. So wie es viele magische Wörter gibt. Sinalco beispielsweise oder Bonanza. Oder auch Nitribitt, Rosemarie Nitribitt. Es ist der Name des berühmtesten Callgirls der Adenauerzeit. 1957 wurde es in Frankfurt ermordet. Die Tat wurde nie aufgeklärt und gab Anlass zu Spekulationen. weiterlesen
2006 Michael Klaus: Totenvogel, Liebeslied
2006
Ein Buch wie ein Film, in dem der Tod vorkommt und allmählich alles überschattet. Es spielt in Gelsenkirchen, Amsterdam, in südlichen Urlaubsorten, in Berlin und zum Schluss nur noch in Krebs-Kliniken. Hauptfigur ist ein Schriftsteller, Anfang bis Mitte 50, der chronischen Ärger mit seinen Finanzen hat, nach jahrelanger unglücklicher Ehe seine Frau verlässt und in der zwanzig Jahre jüngeren attraktiven Insa eine adäquate Lebenspartnerin findet. weiterlesen
2007 Ulrich Horstmann: »Hoffnungsträger«
2007
In seinem vierten Aphorismusband nach »Hirnschlag« (1984), »Infernodrom« (1994) und »Einfallstor« (1998) greift der Autor zu jenen Waffen, die er schon immer bevorzugt hat: Provokation und Polemik, vor allem aber: geschliffenem Wortwitz (wie er besonders dem Aphorismus zueigen ist). weiterlesen