Jörg Albrecht, 23.07.2010, Museum für westfälische Literatur, Haus Nottbeck Studium gerade beendet. Zwei Romane, ein Libretto, sieben Theaterstücke, jede Menge Preise. Sind Sie ein Streber?Waren Sie in der Schule auch schon besessen?Originalgenie oder Medium, durch das Material hindurchfließt und Texte rauskommen?Wo schaltet sich bei Ihnen ein Filter ein? Was nehmen Sie nicht wahr?Könnten Sie aus einer Doku-Soap über Nachbarschaftskrieg einen Text machen?In Ihren Texten spielt das menschliche Gehirn eine Rolle, auch in seiner biochemischmechanischen Funktionsweise.Warum wählen Sie in dem Roman „Drei Herzen“ ganz gezielt die Kamera-Technik als Medium?Die Elterngeneration in Ihrem Roman Drei Herzen ist 68er. Hat diese Generation versagt? Wenn ja, warum?Das sagt Christian Ströbele auch, wegen Facebook.Muss Literatur subversiv sein?Ihr erster Roman wurde mit dem Slogan „The Return of Schwierig“ bezeichnet. Ist das für Sie ein Kompliment?Sie schreiben auch viel für das Theater. Ich nehme mal „1,2,3 Verschwinden“ heraus, eine Trilogie?Sie machen auch Musik mit der Band Phonofix. Was genau machen Sie da?Lesen Sie wie ein Getriebener, weil Sie getrieben sind, oder weil der Text getrieben ist? LesungStandardinterviewindividuelles Interview