Jens Friebe, 07.09.2010, Berlin, Spreeufer und Berliner Café Sie sind als Journalist, Popmusiker und auch als Autor aktiv. Was kam zuerst? Was hat welchen Stellenwert?Arbeiten Sie in allen drei Feldern gleichzeitig oder gibt es bestimmte kreative Phasen?Wann und wie ist die Idee zu „52 Wochenenden“ überhaupt entstanden?Was stand denn im Vordergrund: die Buchveröffentlichung oder der Blog?Wie stark war der Einfluss der Blog-Form auf die offene feuilletonistische Form Ihrer Texte?Macht es einen Unterschied für Sie, Kolumnen für Zeitungen zu schreiben oder für das eigene Blog-Format?Der Blog war ja sehr erfolgreich. Wieso haben Sie aufgehört?Ist der komprimierte, dichte Ton der Texte auch durch das Liedtexten beeinflusst? Schweifen Sie nie ab?Wollten Sie so eine Art „Social-Beat“-mäßiges Ausreizen von Partyexzessen bewusst vermeiden?Ihre Texte bewahren ja eine gewisse Distanz, vermeiden eine politisch-ideologische Perspektive. Entsteht das ganz bewusst?Was halten sie von der Tristesse Royale, für die z.B. Christian Kracht und Stuckrad-Barre stehen?Beschreiben Sie doch mal Ihren typischen Alltag. Oder gibt es den als freischaffender Künstler gar nicht?Was ist die Idee hinter der neuen textkritischen Ausgabe für „52 Wochenenden“?Wie kam es dazu, dass der sehr politisch engagierte Dietmar Dath Ihnen vorwirft, dass Ihr Buch unpolitisch sei?Arbeiten Sie auch an neuen literarischen Projekten? Könnten Sie sich auch vorstellen klassische Rollenopern zu schreiben?Würden Sie gerne einmal am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teilnehmen?Welche Rolle spielt die Berliner Bohémien-Szene? Sie erwähnen ja z.B. die Galerie Berlin Tokyo.Wäre Jens Friebe auch in der Provinz oder z.B. im Ruhrgebiet vorstellbar?Sind Sie noch oft in Ihrer Heimatstadt Lüdenscheid im Sauerland?Wie entstehen Ihre Songs und Songtexte? Zu Hause, unterwegs, zufällig?Wo liegen Ihre musikalischen Wurzeln? Waren Sie als Jugendlicher z.B. schon Spex-Leser?Könnten Sie sich auch vorstellen, über Fußball zu schreiben?Können Sie sich vorstellen, mal ein Buch mit Ihrem Bruder zu machen? LesungStandardinterviewindividuelles Interview