Nicolai Kobus, 13.10.2009 im Museum für westfälische Literatur, Haus Nottbeck Ist für Sie die Lyrik „die höchste Gattung“?Welche Haltung nehmen Sie gegenüber der literarischen Tradition ein?Sie schreiben bevorzugt Lyrik. Wären andere Formen denkbar?Sie sprechen von der „Haltung des Lyrikers“. Was ist gemeint?Sie sprechen von der „Musikalität der Lyrik“. Macht diese den Text perfekt?Sie haben Gottfried Benn als Vorbild benannt. Was fasziniert Sie an ihm?Kokettierte Benn, als er sagte, ein guter Lyriker hinterlasse nur 5 oder 6 gute Gedichte?Sie haben den Benn-Vers „Wer redet, ist nicht tot“ abgewandelt...Lassen sich neben Benn andere Vorbilder benennen?Was ist mit Ezra Pound?Ihre Texte wurden als „kühl und nüchtern“ bezeichnet. Stimmen Sie zu?Bitte nehmen Sie hinsichtlich Ihrer Gedichte ein Ranking vor: Spiel mit Zitaten?Parodie?Verwendung von Reim und gebundenen Versformen?Zynismus?Würden Sie Attribute ergänzen?Sind Sie Teil einer bestimmten literarischen Szene?Ihr Urteil über den heutigen Literaturmarkt?Ist Ihre Zusammenarbeit mit Jazz-Musikern ein Schritt aus der Isolation?Was sind Ihre nächsten literarischen Pläne? LesungStandardinterviewindividuelles Interview