Burkhard Spinnen; 17.06.2010 LWL-Literaturkommission, Münster Wie viele Bücher lesen Sie im Jahr?Wie viele Bücher müssen Sie lesen, um als Kritiker und Juror auf dem Laufenden zu sein?Stehen Ihre vielen Rollen Ihnen manchmal im Weg oder ergänzt sich alles produktiv?Würden Sie auf ein paar Tätigkeiten verzichten wollen, um mehr Zeit für das belletristisch Schreiben zu haben?Wenn man in Münster wohnt, lebt man da nicht ein wenig Abseits?Wie kam es zu einem Roman über eine Unternehmer-Persönlichkeit?Zu Ihrem Repertoire gehört auch der Bereich Kinder- und Jugendbuch. Haben sie dabei die eigenen Kinder beeinflusst?Kann man Schreiben lernen?Was würden Sie sagen, wie viel % ist Talent und wie viel muss man sich erarbeiten?Das Leipziger Institut steht in dem Ruf, v.A. Feuilleton-Literatur hervorzubringen. Würden Sie diese Kategorisierung gelten lassen?Sie haben eine ambivalente Glosse über staatliche Dichterförderung & das Stipendienwesen geschrieben. Ihre Kritik?Sind Sie froh, in den 1960er/1970er Jahren aufgewachsen zu sein?Ist die Hingabe zu den Dingen nicht überhaupt das Grundmotiv Ihres Schreibens?Ist da nicht der Alltag spannender als jede Fiktion?Leiden Sie unter dem allgemeinen Sprachverfall und der Allgegenwart einer dumpfen Medienwelt? LesungStandardinterviewindividuelles Interview