Ulrich Straeter, 18.05.2010 beim Autor privat, Essen Wo befinden wir uns hier?Inwiefern ist eine künstlerische Umgebung wichtig für Sie, um kraetiv zu sein?Sie engagieren sich vor Ort für die Kultur und Literatur. Wie sieht das genau aus und wie sind Ihre Erfahrungen?Inwieweit kann man da Erfolge verbuchen?Was stört Sie am Kulturhauptstadt-Hype 2010? Sie sind Teil der Künstlergruppe ARKA auf Zeche Zollverein. Sind Sie mitten im Kulturhauptstadt-Rummel?Sie haben einen eigenen Verlag gegründet, den AKA-Verlag. Wie würden Sie diesen Verlag charakterisieren?Sie haben eine Laufbahn als Beamter und Lehrer aufgegeben, um sich dem Reisen und Schreiben zu widmen. Warum?War die Entscheidung auszusteigen auch mit einem finanziellen Risiko verbunden?Ihr literarischer Schwerpunkt sind Reisebücher. Wie haben Sie Ihren unverwechselbaren Stil gefunden?Gab es bei der Verfassung der Reisefeuilletons Vorbilder?Ihre Reisebüchern sind ein Plädoyer für das einfache Leben und ökologisches Bewusstsein...Ihr Blick schließt auch immer die sozialen Umstände der Reiseländer mit ein. Wie wichtig ist Ihnen das?Die meisten Reisen haben Sie mit dem Fahrrad unternommen. Ein Vorteil, um Land und Leuten kennen zu lernen?Ihre Reisebücher sind oft persönlicher Natur. Welches Feedback bekommen Sie für diese Texte?Das Feedback, wie wichtig ist das für Sie? Ist das vielleicht sogar wichtiger als hohe Absatzzahlen?Ist die ungezwungene Form des Reisebuchs - Bericht, Aphorismus, Lyrik - für Sie besonders attraktiv?Inwieweit ist Ihr Engagement noch durch die Aktionen des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt beeinflusst?Ihre ersten Schreiberfahrungen stammen aus dem Werkkreis Literatur der Arbeitswelt. War das prägend?Demnächst wird ein Krimi aus Ihrer Feder erscheinen. Was hat es damit auf sich? LesungStandardinterviewindividuelles Interview