Jürgen Wiersch, 15.06. 2010, Museum für westfälische Literatur, Haus Nottbeck Sehen Sie sich als Ernst Meister-Preisträger in den Fußstapfen des großen Lyrikers?Sie machen auch bluesorientierte Songdichtung. Ein Widerspruch oder eine konsequent offene Haltung?Ihre literarischen Einflüsse...Unterschiede zwischen früheren Literatur-Performances und Rocklyrik gegenüber heutigen Poetry Slams.Zur literarischen Szene im Ruhrgebiet der 1980er JahreHaben Sie diese fehlenden Orte vermisst?Wie hat das Ruhrgebiet dann Ihr Schreiben geprägt?Wurde Ihnen manchmal vorgeworfen, unpolitisch zu sein und zu sehr auf Form und Stil zu setzen?Sie arbeiten als Literaturpädagoge. Was kann Literatur bewirken?Es scheint, als hätten die Grenzen zwischen E- und U- Kultur für Sie keine Bedeutung...Spielen Kritik und eine politische Haltung eine wichtige Rolle in Ihrem Schaffen?Sind Sie z.B. früher in den 80er Jahren dann auch auf politischen Veranstaltungen aufgetreten?wiersch-13-individuellGlauben Sie, aus Ihnen wäre in München oder in Berlin ein anderer Schriftsteller geworden?Welche Rolle spielt für Sie die Körperlichkeit im Schreiben und in der Performance?Befassen Sie sich bewusst mit Trends der neueren Jugendkultur?Das Thema Generationskonflikt scheint für Sie nicht relevant... Haben Sie eine spezifische Ruhrgebiets-Mentalität?Können Sie uns etwas über die Beziehung zu Richard Huelsenbeck sagen? LesungStandardinterviewindividuelles Interview